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Schmidt zu Arbeitsbesuch in London

Berlin, 22.02.2011.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Christian Schmidt reiste jetzt zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch in die britische Hauptstadt London. Dort traf er sich mit einer Vielzahl von Politikern aus dem Ober- und Unterhaus des britischen Parlaments.

Schmidt im Porträt

Schmidt traf britische Parlamentarier (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Bei einem durch den deutschen Botschafter Georg Boomgaarden gegebenen Abendessen wurden
neben militärpolitischen Themen aktuelle Themen sowie Fragen der deutsch-britischen Zusammenarbeit angesprochen.

Diese vertiefte Schmidt tags darauf im House of Commons mit Paul Farelly, dem Vorsitzenden der britisch-deutschen Parlamentariergruppe. Des Weiteren traf er mit dem britischen Staatssekretär for International Security Strategy, Gerald Howarth, im britischen Verteidigungsministerium zusammen. Schmidt betonte nach dem Informationsaustausch „die gute Atmosphäre, in dem das Gespräch stattfand“.

Die neue britische Regierung sei durchaus euroskeptischer als ihre Vorgängerin, sagte der Staatssekretär. So solle die EU nicht in Konkurrenz zur NATO gesehen werden. Schmidt und Howarth sprachen zudem über die Gent-Initiative, die der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit seinem schwedischen Amtskollegen Sten Tolgfors ins Leben gerufen hatte.

Die von Deutschland positiv bewertete Schaffung von europäischen Hauptquartieren wird von Großbritannien mit einer gewissen Skepsis gesehen. Auf Einladung des Royal United Services Institute for Defence and Security Studies (RUSI) hielt der Staatssekretär in der britischen Hauptstadt auch einen Vortrag zur Strukturreform der Bundeswehr. Das RUSI gehört zu den wichtigsten Think Tanks in Großbritannien.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Nikola Krebs


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