Startschuss für Einzug ins Shell-Haus
Berlin, 02.10.2012.
Nun ist es auch für vorübergehende Passanten offensichtlich: Das Schild an der Fassade des Berliner Shell-Hauses mit der Aufschrift „Bundesministerium der Verteidigung“ weist auf den neuen Nutzer des Gebäudekomplexes am Landwehrkanal hin. Staatssekretär Stéphane Beemelmans hat am 1. Oktober die Hinweistafel enthüllt und symbolisch den Startschuss für den Einzug von 380 Beschäftigten gegeben.

Die ersten Umzüge in das denkmalgeschützte Gebäude, das Anfang der 1930er Jahre errichtet wurde, haben bereits stattgefunden. In den kommenden Wochen werden in mehreren Phasen weitere Beschäftigte des Ministeriums folgen. Viele von ihnen wechseln vom Rhein an die Spree, einige davon waren bis dato im gegenüberliegenden Bendlerblock untergebracht.
Staatssekretär Beemelmans zeigte sich erfreut darüber, dass der angestrebte Zeitplan eingehalten wird. Mit der zunehmenden räumlichen Nähe könne jetzt auch der wachsenden Verflechtung der Aufgaben im Ministerium entsprochen werden, hob er hervor. Zudem werde damit auch deutlich, dass die Neuausrichtung der Bundeswehr im Ministerium selbst beginnt.
Der Staatssekretär machte sich zusammen mit Steffen Moritz, dem Sonderbeauftragten für den Bonn / Berlin Umzug, und Günther Hentschel, dem Referatsleiter Innerer Dienst Berlin, einen Eindruck von den Umzugsaktivitäten in dem rund 17.000 Quadratmeter großen Gebäude am Reichspietschufer.
Der Mietvertrag für das Shell-Haus war im August unterzeichnet worden. Die Mietdauer beträgt fünf Jahre mit einer Kündigungsoption nach drei Jahren.


