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Zu Guttenberg führt militärpolitische Gespräche in China

Berlin, 02.11.2010.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist am 2. November in Peking eingetroffen. Im Mittelpunkt seines zweitägigen Besuches stehen sicherheits- und verteidigungspolitische Gespräche mit dem Vizepräsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping, seinem chinesischen Amtskollegen General Liang Guanglie und dem Generalstabschef der Volksbefreiungsarmee General Chen Bingde.

Zu Guttenberg wird mit Blumen empfangen

Empfang in China (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Ziel seiner Reise ist die Vertiefung der sicherheits- und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit. In den Gesprächen geht es unter anderem um den Kampf gegen Piraterie, den Afghanistan-Einsatz, Sicherheit des Internets und die neue NATO-Strategie. Zum Schutz der Seewege am Horn von Afrika hat China durchschnittlich drei Schiffe in dem Seegebiet im Einsatz, die jedoch unabhängig von der EU-geführten Mission Atalanta operieren.

In Afghanistan beteiligt sich China zwar nicht an der internationalen Schutztruppe ISAF, dafür aber am zivilen Wiederaufbau. „All diese Dinge können ausgebaut werden“, sagte zu Guttenberg. Als Nachbarland sei China an einem stabilen Afghanistan interessiert.

Als Teil des Besuchsprogramms in Peking hält der Minister an der deutschen Botschaft einen sicherheitspolitischen Vortrag zum Thema „Strategische Herausforderungen im 21. Jahrhundert – Perspektiven für China, Deutschland und Europa“.

Am 3. November wird zu Guttenberg weiter in die Mongolei reisen und sicherheits- und verteidigungspolitische Gespräche mit Staatspräsident Tsakhia Elbegdorj, Premierminister Sukhbaatar Batbold und Verteidigungsminister Luvsanvandan Bold führen. In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator trifft er mit Soldaten des ersten mongolischen Einsatzkontingents zusammen, die ihren Dienst im deutschen Verantwortungsbereich in Afghanistan (ISAF RC North) geleistet haben. Die Mongolei beteiligt sich derzeit mit 36 Soldaten an der Schutztruppe ISAF.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Jan Rippl


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