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Minister zu Guttenberg zu Kurzbesuch in Afghanistan

Berlin/Masar-i Scharif, 04.11.2010.
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist am 4. November zu einem unangekündigten Kurzbesuch in Afghanistan eingetroffen. Dort besuchte der Minister unter anderem das norwegische zivil-militärische Wiederaufbauteam (PRT) in Meymaneh, der Hauptstadt der nordafghanischen Provinz Farjab.

Zu Guttenberg im Porträt

Zu Guttenberg in Afghanistan (Archivbild) (Quelle: Bundeswehr/Faller)Größere Abbildung anzeigen

Von Ulan Bator kommend, landete der Minister zunächst auf dem Luftwaffenstützpunkt Termes in Usbekistan. Von dort aus flog er weiter nach Meymaneh. Gegenüber der Presse äußerte sich der Minister vorsichtig optimistisch zur Lage in Afghanistan: „In Teilen Afghanistans gibt es schon Trendwenden“, so zu Guttenberg.

Er hoffe, dass man im kommenden Jahr wie geplant mit der Übergabe der Verantwortung an die afghanischen Sicherheitskräfte beginnen könne. Dies müsse jedoch an die Erfüllung bestimmter Kriterien gebunden sein: „Es müssen auch Ergebnisse vorliegen. Man hört hier von den Verantwortlichen, dass man diesen Ergebnissen näherkommt“, so der Minister und weiter: „Ich spreche immer davon, dass wir ein erträgliches Maß an Stabilität brauchen.

Im Feldlager des norwegischen zivil-militärischen Wiederaufbauteams (PRT) in Meymaneh sind 360 Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF aus Norwegen, Lettland, den USA und Mazedonien stationiert. Das PRT gehört zum bundeswehrgeführten ISAF-Regionalkommando für Nordafghanistan. Der Zwischenstopp des Ministers auf dem Rückweg seiner Reise nach China und in die Mongolei war aus Sicherheitsgründen vorab nicht angekündigt worden.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Zentrale Onlineredaktion


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