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Neuausrichtung: Personalführer spielen Schlüsselrolle

Köln, 19.07.2011.
Die Personalführer werden eine Schlüsselrolle bei der Neuausrichtung der Bundeswehr spielen. Dies hat der Bundesminister der Verteidigung, Thomas de Maizière, bei einem Besuch der Stammdienststelle der Bundeswehr in Köln am 18. Juli betont.

Collage De Maizière spricht vor den Mitarbeitern und grüne Welle mit Schriftzug Sommerreise

De Maizière in der Stammdienststelle (Quelle: Bundeswehr/Mandt)Größere Abbildung anzeigen

Alles, was Sie hier tun, hat eine ungeheure Wirkung“, sagte der Minister in seiner Ansprache vor Angehörigen der Dienststelle. Die Arbeit der Personalführer werde nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf das künftige Betriebsklima der Truppe haben, auch das Ansehen der Bundeswehr in der Öffentlichkeit werde in den kommenden Jahren maßgeblich durch sie geprägt werden.

In der Stammdienststelle der Bundeswehr werden die Personalakten aller Zeit- und Berufssoldaten mit Ausnahme der Offiziere geführt. Die Personalführer planen die Ausbildung und die anschließende Laufbahn. Da im Zuge der Neuausrichtung viele Dienstposten wegfallen, werden viele Soldaten versetzt werden müssen oder möglicherweise sogar ganz aus der Bundeswehr ausscheiden. „Sie werden zeigen müssen, dass der Dienstherr die Fürsorge ernst nimmt und dass nach der besten Lösung für den Einzelnen gesucht wird“, kündigte de Maizière an.

Dabei gehe es gar nicht allein um die Kameraden, die nach der Neuausrichtung ihren Dienst auf einem Posten versehen sollen, der zu ihnen passt. Auch die Soldaten, die im Zuge der Umstrukturierung die Bundeswehr verlassen, müssten so behandelt werden, dass sie in Freundschaft aus der Truppe scheiden. Denn diese Kameraden würden ja an ihrem neuen Arbeitsplatz von ihren Erfahrungen mit der Bundeswehr berichten und damit das Bild prägen, das sich ihre neuen Kollegen von der Truppe machen. Das gleiche gelte für Bewerber: Wenn von drei Bewerbern um eine Stelle einer neu eingestellt werde und zwei enttäuscht nach Hause gingen, müssten auch die beiden abgelehnten einen guten Eindruck von der Bundeswehr gewonnen haben. „Sonst haben wir verloren“, warnte de Maizière.

Die besondere Situation für die Personalführer bestehe nun darin, dass sie einerseits eine Schlüsselrolle bei der Neuausrichtung spielen sollen, andererseits aber ihre Dienststellen selbst auch von der Umstrukturierung betroffen sein werden. Gedacht ist nicht nur an eine Verschmelzung der Stammdienststelle mit dem für die Offiziere zuständigen Personalamt der Bundeswehr. Auch die Personalführung der zivilen Beschäftigten, die Nachwuchswerbung und der Berufsförderungsdienst solle in einen Prozess „Personal“ zusammengefasst werden.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Jan Kuhlmann


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