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Minister besucht Standorte in Baden-Württemberg

Berlin, 11.01.2012.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat am 10. Januar Stetten am kalten Markt und Sigmaringen besucht. Beide Standorte in Baden-Württemberg sind auf unterschiedliche Weise von der Neuausrichtung der Bundeswehr betroffen.

De Maizière im Porträt vor Truppen

Zu Gast an zwei Standorten in Baden-Württemberg (Quelle: Bundeswehr/Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Erste Station war am Vormittag Stetten am kalten Markt. Hier informierte sich der Minister im Zentrum für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr. Gespräche mit Dienststellenleitern, Soldaten und Angehörigen der Dienststellen standen im Vordergrund. Der Standort soll zukünftig von 1.640 auf 2.330 Dienstposten aufwachsen.

Im Anschluss daran stand ein Besuch im rund 15 Kilometer entfernten Sigmaringen, der bisherigen Heimat der 10. Panzerdivision, auf dem Tagesprogramm. De Maizière hat sich in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in die Lage der Division einweisen lassen. Auch in Sigmaringen fanden Gesprächsrunden mit Dienststellenleitern, Soldaten, Zivilbediensteten sowie den Repräsentanten des öffentlichen Lebens statt. Das Stationierungskonzept sieht eine Schließung dieses Standortes vor, der bisher 1.860 Dienstposten zählte.

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Stationierungskonzept im Oktober vorgestellt

Mit den Entscheidungen zur Stationierung hat der Verteidigungsminister im Oktober 2011 den letzten konzeptionellen Schritt zur Umsetzung der Neuausrichtung vollzogen. „Sie sind das Ergebnis einer gründlichen und umfassenden Analyse, in der alle relevanten Faktoren sorgsam und umfassend gegeneinander abgewogen wurden“, schreibt de Maizière im Vorwort der Stationierungsbroschüre.

Die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen haben sich für die Bundeswehr verändert. Die verteidigungspolitischen Richtlinien vom 27. Mai 2011 tragen diesem Umstand Rechnung. Die Aufgaben und Fähigkeiten der Bundeswehr – die seit dem vergangenen Jahr eine Freiwilligenarmee ohne Wehrpflicht ist – müssen an diese veränderte Situation angepasst werden.

Die Vielfalt und Bandbreite potenzieller Konflikte und Einsätze verlangt, eine breite Palette unterschiedlicher Fähigkeiten vorzuhalten“, schreibt der Minister in seinem Vorwort weiter. Es gehe darum, „wichtige Schritte für die Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr und für den künftigen Schutz unseres Landes zu vollziehen“. Dazu gehöre es, die Bundeswehr so zu stationieren, „dass sie eine effektive und finanzierbare Auftragserfüllung in einem komplexen sicherheitspolitischen Umfeld auch unter den Bedingungen eines zu konsolidierenden Bundeshaushaltes und mit geringeren Umfangzahlen möglich ist“.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Heike Pauli


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