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De Maizière im Gespräch mit Soldaten im Einsatz

Potsdam, 07.03.2011.
De Maizière: „Die Bundeswehr ist zu einer Bundeswehr im Einsatz geworden. Deshalb ist es mir wichtig, zunächst mit allen Einsatzkontingenten zu sprechen. Der beste und schnellste Weg zum unmittelbaren Kontakt in die Einsatzgebiete ist das Einsatzführungskommando.“

De Maizière und Glatz

De Maizière trifft im Einsatzführungskommando ein (Quelle: Bundeswehr/Kascheike)Größere Abbildung anzeigen

Nach einem persönlichen Gespräch mit dem Befehlshaber hatte de Maizière seinen Schwerpunkt auf das Kennenlernen seiner Kontingentführer in den fernen Einsatzgebieten gelegt. Sein erster Truppenbesuch kam mit Hilfe moderner Führungsmittel zustande: In der Operationszentrale des Einsatzführungskommandos laufen dafür die digitalen verschlüsselten Videokanäle zusammen – ob nach Afghanistan, auf den Balkan oder zu den Schiffen auf See. Über den verschlüsselten Kanal der Videoübertragung sprach der Minister aus der Operationszentrale des Kommandos heraus erstmals seine Kontingentführer in den fernen Einsatzgebieten an.

In insgesamt zehn Einsätzen dienen derzeit etwa 7.500 Soldatinnen und Soldaten im Ausland. Alle Einsätze der Bundeswehr - ob im nationalen oder multinationalen Rahmen - werden seit nunmehr zehn Jahren vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow bei Potsdam geplant und geführt. Auch die Operation Pegasus, die kürzliche militärische Evakuierung Deutscher und anderer Staatsbürger aus Libyen, wurde von hier aus geführt.

De Maizière und Glatz sitzen vor zwei Bildschirmen

De Maizière und Glatz während einer Videokonferenz (Quelle: Bundeswehr/Ludwig)Größere Abbildung anzeigen

Zur Bundeswehrreform bezog der Minister gegenüber den Kontingentführern Position: „Ich werde diese Reform fortführen, mir aber die Zeit für eine grundlegende Lagebeurteilung nehmen. Wir müssen uns dauerhaft auf eine Bundeswehr im Einsatz einstellen.“

Er schloss seine Videokonferenz mit den Worten: „Übermitteln Sie meine besten Grüße und Wünsche an alle Soldatinnen und Soldaten in den Einsatzgebieten!“

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Michael Rother


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