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Bundestag verlängert Bosnien-Einsatz

Berlin, 02.12.2011.
Der Bundestag hat am 1. Dezember das Mandat für die Beteiligung an der von der Europäischen Union geführten Mission Althea in Bosnien und Herzegowina um ein weiteres Jahr verlängert. 469 Abgeordnete stimmten mit Ja, 59 votierten gegen die Verlängerung, sieben Abgeordnete enthielten sich.

Abgeordnete werfen ihre Stimmkarten in eine Urne

Parlamentarier stimmten für eine Althea-Mandatsverlängerung (Quelle: dpa/Jensen)Größere Abbildung anzeigen

Seit mehr als 16 Jahren engagiert sich Deutschland für die Stabilisierung in Bosnien und Herzegowina. Mit mehr als 50.000 dort eingesetzten Soldaten hat die Bundeswehr wesentlich zum Erreichen des Friedens beigetragen, das hatte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey bei der ersten Lesung bereits herausgestellt.

Althea startete Ende 2004 und löste den zuvor von der NATO geführten Einsatz in dem Balkanland ab. Aufgabe ist es, den Friedensvertrag von Dayton militärisch abzusichern, Feindseligkeiten zwischen den Volksgruppen zu verhindern und den Schutz von internationalen Organisationen zu gewährleisten.

Vier Bundeswehrsoldaten sind dezeit bei Althea eingesetzt. Gemeinsam mit Österreich stellt Deutschland darüber hinaus eines der beiden Reservebataillone, die auf dem Balkan bereitgehalten werden, um auf Lageverschärfungen schnell reagieren zu können aktuell ist dieses Bataillon im Kosovo stationiert.

Im Rahmen von Althea können bis zu 800 Soldaten eingesetzt werden. Der Bundestag verlängerte das Mandat bis zum 21. November 2012.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Heike Pauli


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