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Minister beim 13. Europäisch-Israelischen Dialog

Berlin, 12.09.2012.
Am 11. September hat auf Einladung der Axel Springer AG und des Institute for Strategic Dialogue der 13. European-Israeli Dialogue im Berliner Axel-Springer-Haus stattgefunden. Thematisch ging es bei dem Gedankenaustausch um eine gemeinsame Sicherheitspolitik und eine verstärkte europäisch-israelische Zusammenarbeit bei den Themen Energie und Wasser.

Gruppenbild mit de Maizière und anderen Teilnehmern
Mathias Döpfner, Lord Weidenfeld (Präsident des Institute for Strategic Dialogue), Uzi Landau und Thomas de Maizière beim europäisch-israelischen Dialog (Quelle: Axel Springer AG/Kielmann)Größere Abbildung anzeigen

Unter den mehr als 80 Gästen waren unter anderem der israelische Energie- und Wasserminister Uzi Landau und der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière. „Energiesicherheit ist Teil der nationalen Sicherheit. Es ist selbstverständlich, dass Israel und seine Partner in Europa, welche die gleichen Werte teilen, gemeinsame Anstrengungen unternehmen und ihre Ressourcen bündeln wollen“, betonte der israelische Energie- und Wasserminister in seiner Rede. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, sieht in der Frage nach dem Zugang zu Energie und Wasser im Nahen Osten „zukünftig ein verstärktes Konfliktpotenzial“.

Verteidigungsminister de Maizière versicherte Israel mit Blick auf die derzeitige Bedrohungslage und den Friedensprozess die Solidarität Deutschlands. „Die historische Verantwortung für die Sicherheit Israels ist Teil der deutschen Staatsräson“, so der Minister. Allerdings könne die Verantwortung für Israel nie zu einem Automatismus werden. „Unsere eigene blutige Geschichte in Europa lehrt uns zwei Dinge: Erstens: Der Friedensprozess ist ein langwieriger Prozess. Zweitens: Vertrauen muss pragmatisch erarbeitet werden“, sagte der Minister.

Zu den weiteren Rednern des European-Israeli Dialogue zählen der stellvertretende NATO-Generalsekretär Alexander Vershbow, der ehemalige Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte Lord Guthrie, die ehemalige spanische Außenministerin Ana Palacio, der ehemalige Chef des Nachrichtendienstes der israelischen Streitkräfte Amos Yadlin sowie Shlomo Avineri von der Hebräischen Universität Jerusalem.

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Stand vom: 12.09.12 | Autor: Zentrale Onlineredaktion der Bundeswehr


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