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Neuausrichtung: Die Zukunft des Ministeriums

Berlin, 18.05.2011.
Die Bundeswehr steht vor einer gewaltigen Umstrukturierung. Bei diesem Prozess geht das Verteidigungsministerium voran.

Organigramm der höchsten Ebenen des Verteidigungsministeriums

Die neue Struktur des Verteidigungsministeriums (Quelle: Bundeswehr/Thomas)Größere Abbildung anzeigen

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums wird auf rund 2.000 festgelegt. Derzeit sind es 3.500. Die Personalreduzierung erstreckt sich auf alle Hierarchieebenen.

Die Gliederung des Bundesministeriums der Verteidigung sieht künftig neun Abteilungen vor.
Die Organisation des Ministeriums wird in der Spitze aus dem Bundesminister der Verteidigung und den beiden beamteten Staatssekretären sowie dem Generalinspekteur der Bundeswehr bestehen. In seiner Regierungsarbeit wird der Verteidigungsminister außerdem von den beiden Parlamentarischen Staatssekretären unterstützt.

Der Generalinspekteur ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr und ihr höchster militärischer Repräsentant. Er ist der militärische Berater der Bundesregierung. Zukünftig wird er truppendienstlicher Vorgesetzter aller Soldaten.
Die bisher als Abteilungsleiter im Ministerium angesiedelten Inspekteure werden ihre militärischen Organisationsbereiche zukünftig außerhalb des Ministeriums führen.
Für das gesamte Ministerium gilt: Alle Abteilungen werden so weit wie möglich gemischt mit zivilem und militärischem Personal besetzt. Jeder Abteilungsleiter trägt Verantwortung für die ihm zugeordneten Dienststellen, Ämter und Einrichtungen.

Die neuen Strukturen sollen im Detail gemeinsam mit dem Streitkräftekonzept vorgelegt werden. Das Stationierungskonzept für die Bundeswehr will Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Herbst dieses Jahres vorlegen.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Bettina Berg


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