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Im Dialog mit den Bürgern – Tag der offenen Tür im Verteidigungsministerium

Berlin, 23.08.2010.
Mit einem Tag der offenen Tür beteiligte sich am 21. und 22. August auch das Bundesministerium der Verteidigung an den Veranstaltungen der Bundesregierung unter dem Motto „Einladung zum Staatsbesuch 2010“. Am Zweiten Dienstsitz des Ministeriums im Berliner Bendlerblock konnten sich interessierte Bürger über die Arbeit des Ministeriums und zu Fragen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ausführlich informieren.

Zu Guttenberg im Gespräch mit einem Jungen

Auch mit den jüngsten Bürgern im Gespräch (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Anders als in den Vorjahren verzichtete das Ministerium in diesem Jahr zugunsten eines breiten Informationsangebotes auf umfangreiche Ausstellungen von Waffen und Großgerät. Damit wolle man deutlich machen, dass das Verteidigungsministerium „in einem schwierigen Jahr sehr sorgsam mit Steuergeldern umgehen kann“, so Minister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, der am zweiten Tag prominenter Gast der Veranstaltung war.

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Zu Guttenberg: „An den Soldaten im Einsatz darf nicht gespart werden“

Für zu Guttenberg stand vor allem der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern im Vordergrund. So hatte er bereits am Vormittag im Haus der Bundespressekonferenz eine „Pressekonferenz“ für jedermann gegeben. Das Interesse war dort, wie auch am Nachmittag beim Bürgergespräch sehr groß. Viele Fragen der Besucher drehten sich um den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan und um die anstehende Strukturreform der Bundeswehr.

Zu Guttenberg spricht vor Bürgern

Bürgergespräch: Zu Guttenberg steht Rede und Antwort (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Zu Guttenberg machte dabei deutlich, dass es ausschließlich darum gehen müsse, die Streitkräfte zukunftsfähig zu machen. Die Bundeswehr der Zukunft werde weniger Soldaten haben, „aber trotzdem mehr leisten können“, so der Minister. Auf die Frage einer Bürgerin nach der Vereinbarkeit von Sparzwängen im Bundeshaushalt und dem Schutz der Soldaten im Einsatz erläuterte zu Guttenberg, dass es große Sparpotentiale innerhalb der Bundeswehr gibt. Auch mit Blick auf die Auslandseinsätze machte er deutlich, dass es dabei vorrangig um eine Effizienzsteigerung und die damit einhergehende Verbesserung von Ausbildung, Ausrüstung und Verfahren gehe. Er stellte gleichzeitig klar: „An unseren Soldaten im Einsatz dürfen und werden wir nicht sparen.

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Ein breites Informationsangebot und Führungen durch den Bendlerblock

An zahlreichen Ständen konnten sich Berlinerinnen und Berliner und Gäste der Hauptstadt über Aspekte der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, über das Ministerium selbst, die wechselvolle und interessante Geschichte des Bendlerblocks oder die Bundeswehr als Arbeitgeber informieren. Auch das sozial-karitative „Netzwerk der Hilfe“ war mit vielen seiner Vereine vertreten.

Ein Höhepunkt dieses Angebotes waren Rundgänge durch den Bendlerblock am Landwehrkanal. „Diese Führungen sind etwas ganz besonderes“, erklärte Kapitänleutnant Mario Sejnowski vom Besucherdienst des Ministeriums. „Sie werden nur am Tag der offenen Tür angeboten, weil das Haus sonst ausschließlich ein Ort der konzentrierten Arbeit sein soll“, so der Marineoffizier weiter. Im Rahmen des Rundgangs konnten die Besucher einen Blick in sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche wie das Gästecasino des Hauses, die historische Säulenhalle oder das Dienstzimmer von Verteidigungsminister zu Guttenberg werfen. Die Führungen beinhalteten zum ersten Mal auch einen Besuch des Ehrenmals der Bundeswehr.

Insgesamt kamen knapp 6.000 Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür in das Verteidigungsministerium. Etwa 2.800 von ihnen – und damit mehr, als im Vorjahr – nahmen an einem der angebotenen Rundgänge teil.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Burkhard Schmidtke


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