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Impulse aufnehmen

Berlin, 21.09.2010.
Vor einer Entscheidung über die anstehende Bundeswehrreform sucht Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg das Gespräch mit den Bundeswehrangehörigen. So traf er am 21. September in Berlin die zivilen Gleichstellungsbeauftragten der Bundeswehr.

Gruppenbild mit zu Guttenberg und den Frauen der zivilen Gleichstellungsbeauftragten

Die 13. Gesamttagung der zivilen Gleichstellungsbeauftragten (Quelle: Bundeswehr/Rütters)Größere Abbildung anzeigen

Wir stehen vor einer großen Reform“, erklärte zu Guttenberg den Teilnehmerinnen der 13. Gesamttagung der zivilen Gleichstellungsbeauftragten der Bundeswehr in Berlin. „Die Tage und Monate vor der Entscheidung brauchen wir zum Austausch“, so der Minister. Er ermunterte die Teilnehmerinnen zu einer regen Debatte, denn: „Die Diskussion darf nicht nur an der Spitze des Hauses geführt werden.

Es ist dem Minister wichtig, dass vor den Entscheidungen, die im Verteidigungsministerium und im Parlament über eine Zukunft der Bundeswehr getroffen werden, möglichst alle Betroffenen gehört werden. Er forderte deshalb eine Diskussion von unten. Die Themen werde er dann in seine Überlegungen aufnehmen.

Jetzt müsse eine sorgsame Analyse getroffen werden. Die Frage, die der Reform zu Grunde liegt, sei aber nicht: „Was können wir uns zukünftig noch leisten?“, sondern: „Was ist uns die Sicherheit Deutschlands wert?“

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Frauen in der Bundeswehr

Frau steht in einem Klassenraum vor Soldaten

Allein unter Männern: Alltag für viele Frauen in der Truppe (Quelle: Bundeswehr/Thomas)Größere Abbildung anzeigen

In den Gesprächen mit dem Minister zeigten die Gleichstellungsbeauftragten: Die Situation der zivilen Angestellten und Beamtinnen ist in besonderer Weise von der Bundeswehrreform betroffen. Das Bundesgleichstellungsgesetz von 2001 sieht vor, dass der Anteil von Frauen in Dienststellen auch bei einer Personalreduktion nicht sinken darf. Darauf wiesen die Gleichstellungsbeauftragten als „Hüterinnen des Gesetzes“ den Minister hin.

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Dienst war ebenfalls ein Thema für die Teilnehmerinnen. Der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen an Standorten oder die Schaffung von Telearbeitsplätzen ist wichtig für die Bundeswehr. Gerade bei der Reform müsse man den Blick auf die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber richten.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Bettina Berg


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