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UN-Standby Arrangements-System

Zur Verbesserung der Planungsgrundlagen und zur Beschleunigung der Reaktion auf krisenhafte Entwicklungen haben die Vereinten Nationen das Standby Arrangements-System geschaffen.

Soldat der Marineschutzkräfte

Soldat der Marineschutzkräfte (Quelle: Steffen Maluche)Größere Abbildung anzeigen

Deutsche Beiträge zu Missionen der Vereinten Nationen mit zivilen und militärischen Mitteln sind darauf ausgerichtet, das gesamte Spektrum von Konfliktprävention bis zur Krisennachsorge abzudecken.

Im Rahmen des seit 1994 bestehenden „UN-Standby Arrangements-System“ (UNSAS), ein System von auf Abruf bereitstehenden Ressourcen und Kräften für VN-Missionen, stellt Deutschland Kapazitäten bereit und erhöht damit die Reaktionsfähigkeit der Vereinten Nationen, auch wenn die Entscheidung über den konkreten Einsatz grundsätzlich bei den einzelnen Nationen verbleibt.

Seit April 1999 werden den Vereinten Nationen auch militärische Fähigkeiten auf folgenden Gebieten angeboten:


  • Land- und Lufttransport,
  • Sanitäts- und Pionierkapazitäten,
  • Fernmelde- und anteilige Sicherungselemente,
  • Personal für Stabsunterstützung,
  • Marinekomponenten zur Aufklärung, Überwachung und Minenabwehr,
  • Militärbeobachter und Feldjäger.
Ein entsprechendes Memorandum of Understanding ist im November 2000 in New York unterzeichnet worden.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Bettina Berg


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