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Versorgung der Verwundeten in Istanbul

Istanbul, 20.04.2010.
Soweit es die Lage des europäischen Luftraums zulässt, sollen die Soldaten noch am 20. April von Istanbul weiter nach Deutschland geflogen werden.

Amerikanisches Krankenhaus Istanbul
Beste medizinische Versorgung der Verwundeten gewährleistet (Quelle: www.americanhospitalistanbul.com)Größere Abbildung anzeigen

Nach Angaben der Mediziner seien vier der fünf Soldaten in der Lage, mit ihren Angehörigen zu telefonieren. Einer der Verwundeten werde noch auf der Intensivstation des Amerikanischen Krankenhauses in Istanbul behandelt, teilten die drei Bundeswehr-Ärzte Michael Benker, Andreas Schwab und Ulrich Werner am Montag in Istanbul mit.

Seit ihrer Ankunft in Istanbul am Wochenende hätten die Ärzte vier operative Eingriffe bei den Verwundeten vorgenommen, erklärten die Mediziner. Ein Team aus insgesamt 40 Kameraden und türkischen Spezialisten des Amerikanischen Krankenhauses betreut die Soldaten. Dort sei eine erstklassige medizinische Versorgung gewährleist. Das Hospital habe die Qualität eines US-Universitätskrankenhauses, lobte der deutsche Militärarzt Andreas Schwab. „Es wird wenige Häuser in Deutschland geben, wo die Versorgung besser sein könnte.“

Die Soldaten waren circa 80 Kilometer südlich von Kunduz bei einem Anschlag mit einer Sprengfalle verwundet worden. Dabei starben drei Bundeswehrsoldaten. Ein vierter Soldat fiel nur Stunden später bei einem Angriff in der Region Baghlan. Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg hatte die Verwundeten bei ihrem Ausflug aus Afghanistan begleitet. Aufgrund der mehrtägigen Sperrung des europäischen Luftraumes in den vergangenen Tagen, musste die Reise nach Deutschland in Istanbul unterbrochen werden.

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Stand vom: 14.08.12 | Autor: Jan Rippl


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